Jesus Christus beruft uns dazu, sein Evangelium in die Welt zu tragen - mit Worten und Taten.
Das gilt für Grötzingen genauso wie für andere Erdteile. Als Kirchengemeinde unterstützen wir jedes Jahr Missionsprojekte in aller Welt.

Projekte 2019

Keine Gewalt gegen Frauen und Kinder - Malaysia

Häusliche Gewalt ist in Indonesien und Malaysia leider ein sehr verbreitetes Problem. Viele Frauen und Kinder leiden darunter. Die Männer werden oft nicht zur Verantwortung gezogen und die Frauen kennen häufig ihre Rechte nicht. Das von der Basler Mission unterstützte Projekt von Mission 21 hilft den betroffenen Frauen und Kindern.
Die Partnerorganistationen in Indonesien und Malaysia leisten sowohl Beratung und Belgeitung als auch präventive Maßnahmen zur Aufklärung.
So soll das Bewusstsein für Geschlechtergerechtikgeit geweckt werden. Zugleich werden Frauen dazu ermutigt, sich zu öffnen und über ihre Erfahrungen zu sprechen. Sie erhalten seelsorgerliche Begleitung. Das Programm hat bereits bewirkt, dass sich mehr Frauen und Kinder melden. Eine Anzahl von Tätern wurde bereits vor Gericht gebracht und verurteilt.
Für das Projekt werden insgesamt 30.000 Euro benötigt.

Kinder vor Schwerstarbeit schützen

 

In Sambia, einem der ärmsten Länder weltweit, ist Kinderarbeit trotz gesetzlicher Verbote weit verbreitet: Jedes dritte Kind zwischen sieben und 14 Jahren muss arbeiten. Die Mädchen und Jungen verrichten schwere körperliche Arbeit auf Tabakplantagen, in Steinbrüchen, Sandgruben und Ziegeleien.

Tabakernte führt zu Nikotinvergiftungen - ganz ohne zu rauchen

Nikotin dringt bei jeder Berührung der Tabakblätter in die Haut der Kinder, die bei sengender Hitze in den Tabakplantagen Unkraut jäten oder die reifen Tabakblätter pflücken und zum Trocknen abtransportieren.

Schuften im Steinbruch bricht Kinderseelen und -rücken

Die kurzen Arme schmerzen, die kleinen Hände sind rissig vom vielen Staub und die Sonne brennt unerträglich vom afrikanischen Himmel. Tag für Tag müssen Kinder in Sambia in Steinbrüchen Steine zerkleinern, damit sie geeignet sind als Baumaterial.

Eine simple Lösungsformel: Mehr Einkommen, weniger Kinderarbeit

Der Schlüssel gegen ausbeuterische Kinderarbeit ist Armutsbekämpfung. Haben die Eltern genügend Einkommen, können sie ihre Kinder zur Schule statt zur Arbeit schicken. Unser Projekt in Choma Distrikt sorgt genau dafür und unterstützt somit ganz konkret bei: Gründung von Selbsthilfegruppen, Aufklärung über Kinderrechte, Arbeitsbefreiung und Schulbesuch.