Jesus Christus beruft uns dazu, sein Evangelium in die Welt zu tragen - mit Worten und Taten.
Das gilt für Grötzingen genauso wie für andere Erdteile. Als Kirchengemeinde unterstützen wir jedes Jahr Missionsprojekte in aller Welt.

Projekte 2018

Perspektiven durch Gesundheitszentrum - KAMERUN

Ein Projekt von Sahel life

Trockenheit, Mangel an Land und Verdienstmöglichkeiten haben Hunderte von Familien aus dem äußersten Norden von Kamerun in das 800 km entfernte Gebiet von Touboro vertrieben. Der seit 2013 auch in Nord-Kamerun wütende Terror der Boko Haram hat zudem Tausende von Menschen zur Flucht gezwungen. Sie versuchen in anderen Gegenden des Landes als Bauern eine neue Existenz aufzubauen, viele von ihnen ebenfalls in der Region von Touboro.

Allerdings fehlt es in dem dünn besiedelten Gebiet an zuverlässiger medizinischer Versorgung. Das medizinische Werk des Evangelischen Gemeindebundes von Kamerun ist nun dabei, ein Gesundheitszentrum in der Region aufzubauen. Ein Gelände ist vorhanden, die Genehmigungen sind erteilt, ein Tiefbohrbrunnen realisiert. Die Bevölkerung hilft sowohl finanziell als auch durch praktische Arbeit mit.

Als Infrastruktur sind Räume für stationäre Kranke, ein Wirtschaftsgebäude, Häuser für Personal und das Hauptgebäude mit Behandlungsräumen, Büro, Apotheke und Geburtenstation nötig.
Für das Projekt werden 45.000 erbeten.

Zukunft für junge Bäuerinnen und Bauern - TSCHAD

Ein Projekt von EMT

Die Sahelzone zieht sich durch das Zentrum des Tschad. Etwa 2/3 der Bevölkerung lebt hier von der Landwirtschaft. Regen fällt oft spärlich, Hungersnot ist häufig. Eines von 5 Kindern stirbt vor dem 5. Lebensjahr.

Für junge Leute ist der Start in der Landwirtschaft besonders schwer. Die Felder in Dorfnähe sind schon vergeben und zudem ist der Boden häufig sehr verarmt.
In einem Zweijahresprogramm bekommen 24 Bauern (Frauen und Männer) eine Grundausrüstung: Transportkarre, Fass, Schaufel, Hacke, Dünger, Samen. Andere erhalten Zuchttiere (Schafe, Ziegen, Hühner). Alle nehmen an einer Grundausbildung in nachhaltigem und umweltfreundlichem Ackerbau teil. Sie wenden ihr Wissen unter fachmännischer Anleitung an und sollen es später an andere weitergeben. So bleiben die Böden langfristig fruchtbarer und die jungen Leute können mit neuen Methoden eine rentable Landwirtschaft betreiben.
Für das Projekt werden 16.000 Euro erbeten

 

 

Projekte 2019

Keine Gewalt gegen Frauen und Kinder - Malaysia

Häusliche Gewalt ist in Indonesien und Malaysia leider ein sehr verbreitetes Problem. Viele Frauen und Kinder leiden darunter. Die Männer werden oft nicht zur Verantwortung gezogen und die Frauen kennen häufig ihre Rechte nicht. Das von der Basler Mission unterstützte Projekt von Mission 21 hilft den betroffenen Frauen und Kindern.
Die Partnerorganistationen in Indonesien und Malaysia leisten sowohl Beratung und Belgeitung als auch präventive Maßnahmen zur Aufklärung.
So soll das Bewusstsein für Geschlechtergerechtikgeit geweckt werden. Zugleich werden Frauen dazu ermutigt, sich zu öffnen und über ihre Erfahrungen zu sprechen. Sie erhalten seelsorgerliche Begleitung. Das Programm hat bereits bewirkt, dass sich mehr Frauen und Kinder melden. Eine Anzahl von Tätern wurde bereits vor Gericht gebracht und verurteilt.
Für das Projekt werden insgesamt 30.000 Euro benötigt.

Kinder vor Schwerstarbeit schützen

 

In Sambia, einem der ärmsten Länder weltweit, ist Kinderarbeit trotz gesetzlicher Verbote weit verbreitet: Jedes dritte Kind zwischen sieben und 14 Jahren muss arbeiten. Die Mädchen und Jungen verrichten schwere körperliche Arbeit auf Tabakplantagen, in Steinbrüchen, Sandgruben und Ziegeleien.

Tabakernte führt zu Nikotinvergiftungen - ganz ohne zu rauchen

Nikotin dringt bei jeder Berührung der Tabakblätter in die Haut der Kinder, die bei sengender Hitze in den Tabakplantagen Unkraut jäten oder die reifen Tabakblätter pflücken und zum Trocknen abtransportieren.

Schuften im Steinbruch bricht Kinderseelen und -rücken

Die kurzen Arme schmerzen, die kleinen Hände sind rissig vom vielen Staub und die Sonne brennt unerträglich vom afrikanischen Himmel. Tag für Tag müssen Kinder in Sambia in Steinbrüchen Steine zerkleinern, damit sie geeignet sind als Baumaterial.

Eine simple Lösungsformel: Mehr Einkommen, weniger Kinderarbeit

Der Schlüssel gegen ausbeuterische Kinderarbeit ist Armutsbekämpfung. Haben die Eltern genügend Einkommen, können sie ihre Kinder zur Schule statt zur Arbeit schicken. Unser Projekt in Choma Distrikt sorgt genau dafür und unterstützt somit ganz konkret bei: Gründung von Selbsthilfegruppen, Aufklärung über Kinderrechte, Arbeitsbefreiung und Schulbesuch.