Sterbende begleiten - Abschied gestalten

  • add Sterbende Begleiten

    Für Sie naht eine Zeit des Abschieds. Ein Mensch, der für Sie sehr bedeutsam ist und zu Ihrem Leben gehört, liegt im Sterben.

    Viele Menschen haben Angst vor den letzten Tagen und Stunden. Sie haben Angst vor dem Moment des Todes.

    Wie ist es, wenn ein Mensch stirbt?

    Habe ich die Kraft, sie oder ihn bis an die Grenze zu begleiten?

    Bitte scheuen Sie sich nicht, Ärzte, Pflegerinnen, Pfarrer oder auch Angehörige anzusprechen und ihre Fragen zu stellen.

     

    Wenn Sie einen Segen, ein Gebet oder ein Gespräch wünschen, dann benachrichtigen Sie uns gerne.
    Pfarrerin Christina Hirt; Pfarrer Karsten Hirt:07127-51496

    Gerne kommen wir auch zu einem Hausabendmahl zu Ihnen.

    Eine sehr hilfreiche Broschüre mit dem Titel "Abschied am Lebensende"  hat die Diakonie Hessen herausgegeben. Sie gibt viele Antworten und Impulse für Angehörige, die einen Sterbenden begleiten.
    Sie können Sie auf der Homepage dort als PDF downloaden.

  • add Arbeitsgemeinschaft Hospiz Nürtingen

    Für intensive Begleitung von sterbenden Angehörigen verweisen wir auf den Hospizdienst im Kirchenbezirk. Gut geschulte ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter können Sie bei der Begleitung Ihres sterbenden Angehörigen unterstützen.

  • add Was tun, wenn jemand zu Hause gestorben ist?

    Nachdem der Tod eingetreten ist, müssen Sie auf jeden Fall einen Arzt, am besten Ihren Hausarzt, rufen, der den Tod feststellt und einen Totenschein ausstellt.
    Bei einem vorhersehbaren Tod in der Nacht können Sie damit bis zum Morgen warten. Ein Toter darf bis zu 36 Stunden zuhause bleiben.

    Lassen Sie sich Zeit für Ihre Gefühle und ein erstes Begreifen. Sie können zu der Gestorbenen sprechen, für sie beten oder sie segnen. Vielleicht danken Sie für das, was Sie gemeinsam erlebt haben.

    Wenn Sie mit dem Verstorbenen nicht allein sein mögen, rufen Sie vertraute Menschen, die bei Ihnen sind.

    Auch ihr Pfarrer / ihre Pfarrerin kommt gerne vorbei, betet mit Ihnen und spricht einen Segen.

    Bei einem plötzlichen, unvorhergesehenen Todesfall, zum Beispiel bei einem Unfall oder einer Selbsttötung, kann in der Regel kein natürlicher Tod bescheinigt werden. Dann ermittelt routinemäßig die Polizei, und meistens ist eine Obduktion erforderlich. Dies ist für die Angehörigen besonders schwierig und begrenzt ihre Rechte und Möglichkeiten.

    Gerade dann kann es gut sein, Ihren Pfarrer oder einen Notfallseelsorger zu rufen. Das tut die Polizei oder Feuerwehr für Sie.

  • add Wie wird die Trauerfeier vorbereitet?

    Oft nimmt ihr Bestattungsunternehmen Kontakt mit dem für die Beerdigung zuständigen Pfarramt auf. Die Pfarrerin oder der Pfarrer vereinbart dann mit Ihnen einen Gesprächstermin zur Vorbereitung für die Trauerfeier. Sie müssen das Gespräch nicht allein führen. Ein Bruder, eine Tochter, die Freundin oder ein Nachbar können Ihnen zur Seite stehen und eigene Sichtweisen und Erlebnisse beisteuern.

    Für den Trauergottesdienst gibt es einen Ablauf mit Gebeten, Liedern, einer Predigt und einem letzten Segen. Das ist hilfreich, denn so müssen die Angehörigen keine eigene Form erfinden. Sie können aber mit ihrem Pfarrer / ihrer Pfarrerin gemeinsam überlegen, welche Musik zu dem Verstorbenen passt, was ihm wichtig war in seinem Leben und Sterben, was sie ausgemacht hat.

  • add Mit der eigenen Trauer umgehen

    Manchmal tut es  gut, sich mit anderen Menschen in einer ähnlichen Situation auszutauschen. Nutzen Sie das Angebot unseres ökumenischen Arbeitskreises zur Trauerbegleitung.

  • add Bestattung in Corona-Zeiten

    Bestattungen werden weiterhin stattfinden. Allerdings im kleinsten Familienkreis (10 Personen) und ohne Trauergottesdienst in der Feierhalle. Angehörige und Pfarrerin/ Pfarrer treffen sich direkt am Grab und nehmen dort mit einer gottesdienstlichen Feier Abschied. Ihre Pfarrer klären mit Ihnen auch, wie das Vorbereitungsgespräch für die Bestattung stattfinden kann.

Jesus Christus spricht: „Ich bin die Auferstehung und das Leben.
Wer an mich glaubt, der wird leben, auch wenn er stirbt.“ 
(Johannes 11,25)