Maßnahmen in Corona-Zeiten

In diesen Tagen erleben wir in unserem Land (und weltweit) einen Ausnahmezustand. Wir geben Ihnen hier einen kurzen Überblick über Maßnahmen in unserer Kirchengemeinde und versuchen, auf die häufigsten Fragen zu antworten.

  • add Finden Gottesdienste statt?

    Bis auf Weiteres werden wir keine gemeinsamen Gottesdienste in unserer Kirche feiern.
    Wir werden aber an jedem Sonntag einen kleinen Wortbeitrag auf der Homepage einstellen, den Sie als mp3 Datei anhören können.

    Wir verweisen auch auf die Seite unserer Landeskirche, die Ansprachen und eine Predigt zur aktuellen Lage veröffentlicht hat: www.elk-wue.de/corona/geistliches

    Dort gibt es auch eine Verlinkung zu Kirchengemeinden, die am Sonntagmorgen einen Livestream anbieten:  www.elk-wue.de/gemeindeleben-online

    Außerdem gibt es an jedem Sonntag mehrere Radio- und TV-Gottesdienste.

    Für eine Andacht in der Familie mit Kindern empfehlen wir die Seite der Kinderkirche, auf der Sie viele Links und gute Anregungen finden.

  • add Was ist mit Taufen, Konfirmation oder Trauungen?

    Wir können leider noch nicht sagen, wie lange keine Gottesdienste gefeiert werden. Taufen und auch die Konfirmation werden verschoben (die Konfirmation auf den 18. Oktober 2020). Ebenso Trauungen.

  • add Was ist mit Beerdigungen?

    Beerdigungen finden statt, allerdings im Freien und im kleinsten Familienkreis direkt am Grab. Wie das Trauergespräch stattfindet, klären die Pfarrer mit Ihnen.

  • add Warum läuten trotzdem die Glocken?

    Zu den üblichen Gottesdienstzeiten läuten die Glocken. Wir laden alle Gemeindeglieder ein, in dieser Zeit an dem Ort, an dem sie sind, füreinander und miteinander zu beten.

    Außerdem läuten die Glocken täglich zu bestimmten Gebetszeiten und laden ein, einen Moment still zu werden und das Alltagsgeschäft zu unterbrechen.
    6.00 Uhr
    12.00 Uhr
    16.00 Uhr
    18.00 Uhr (Winterzeit), 19.00 Uhr Sommerzeit

  • add Kann ich helfen?

    • Auch wenn Sie sich gesund fühlen - Sie wissen nicht, ob Sie Überträger der Krankheit sind. Bitte nehmen Sie Rücksicht auf Personen, die besonders gefährdet sind.
    • Pflegen Sie die Kontakte, die Sie haben, über Telefon oder per Mail etc.
      Gruppenleiter können z.B. Telefonketten oder Whatsapp-Gruppen für Ihre Teilnehmer aufbauen und so in Kontakt bleiben.
    • Überlegen Sie, ob in Ihrer Umgebung Menschen wohnen, die keine Angehörigen haben, aber auf Hilfestellung angewiesen sind (Einkaufen oder Ähnliches). Bieten Sie ihre Hilfe an!
    • Sie können sich auch gerne beim Pfarramt melden, wenn Sie bereit sind, solche Dienste für andere zu übernehmen.
    • oder noch besser: bei der gemeinsamen Solidaritätsaktion im Aichtal. Hier werden Hilfesuchende und Hilfeanbieter zusammengebracht. Die Stadt, das Kult 25 und die Kirchengemeinden kooperieren hier miteinander.
  • add Ich bin allein und sollte nicht mehr aus dem Haus gehen - wo finde ich Hilfe?

    Melden Sie sich im Pfarramt. Wir finden bestimmt Menschen, die für Sie einkaufen gehen,
    immer wieder mal einen Telefonanruf bei Ihnen machen oder sonst Ihre Unterstützung anbieten!
    Ihre Pfarrer und der Vikar sind auch für ein Gespräch für Sie da!
    Rufen Sie an:
    Telefon: 07127-51496 (Hirt)
    oder: 0160 1639866 (Zeyher-Quattlender)

    Oder: wenden Sie sich direkt an die Koordinationsstelle unserer Solidaritätsaktion im Aichtal.

    Telefon: 07127-962807

    Die Stadt, das Kult 25 und die Kirchengemeinden wollen gemeinsam an einem Strang ziehen und Hilfesuchende und Hilfsbereite zusammenbringen.

  • add Was ist mit unseren Gruppen und den geplanten Veranstaltungen?

    Das Gemeindehaus und auch die Marie-Appt-Hütte bleiben bis auf Weiteres für Gruppentreffen geschlossen. Bitte beachten Sie das und informieren Sie Ihre Gruppenteilnehmer.

     

    Wir wollen als Kirchengemeinde die Anweisungen der Ämter ernst nehmen und unsren Beitrag zur "Bremsung" der Virusverbreitung leisten.
    Wenn sich etwas ändert, informieren wir Sie umgehend.

  • add Tipps für Eltern mit Kindern

    Eltern und andere Bezugspersonen stehen vor der Herausforderung, mit ihren Kindern über diese möglicherweise belastende Situation zu sprechen und z.B. häusliche Quarantänen zu organisieren.
    Gerne verweisen wir auf die Broschüre des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe, die gute Tipps für die Betreuung zu Hause gibt.

  • add Tipps für Menschen in Quarantäne

    Die Quarantänesituation ist eine Schutzmaßnahme. Sie kann aber auch eine Belastung sein, denn sie schließt potenziell erkrankte Personen von der Teilnahme am sozialen Leben weitgehend aus. Soziale Ressourcen, wie sie das Berufs- oder Familienleben bieten, sind reduziert.
    Wenn die Quarantäne länger dauert, kreisen die Gedanken häufig um die Krankheit und ihre möglichen Auswirkungen. Daher ist es wichtig, auf den Erhalt des eigenen psychischen Wohlbefindens zu achten.
    Gerne verweisen wir auf die Praktischen Tipps für die häusliche Quarantäne, die in einer Broschüre des Landesamtes für Bevölkerungssicherheit und Katastrophenschutz zu finden sind.

  • add Kirche von zu Hause

    Gerne verweisen wir auf folgende Seiten:

    www.elk-wue.de/gemeindeleben-online

    www.ekd.de/kirche-von-zu-hause-53952.htm

    Jeden Tag finden auf Twitter zwei Andachten statt. In der Twaudes (Wortschöpfung aus Twitter und Laudes) und der Twomplet (Wortschöpfung aus Twitter und Complet) kommt auf Twitter morgens um 7 Uhr und abends um 21 Uhr eine Gebetsgemeinschaft zusammen. Hier ist jede und jeder willkommen. Es gibt eine angeleitete Andacht und Raum für eigene Gebetsanliegen.

    www.evangelisch.de veröffentlich jeden Tag eine Andacht in der Fastenzeit und andere gute Texte.

    Für die Passionszeit: Zuversicht! 7 Woche ohne Pessimismus (www.evangelisch.de/themen/7-wochen-ohne-2020). Wer hätte gedacht, dass dieses Thema so eine aktuelle Note bekommt...?