Maßnahmen in der Corona-Krise

In diesen Tagen erleben wir in unserem Land (und weltweit) einen Ausnahmezustand. Wir geben Ihnen hier einen kurzen Überblick über Maßnahmen in unserer Kirchengemeinde und versuchen, auf die häufigsten Fragen zu antworten.

Häufige Fragen

  • add Finden Gottesdienste statt?

    Ab 10. Mai sind Versammlungen zu Gottesdiensten - mit Einschränkungen - wieder erlaubt.

    Genauere Informationen finden Sie auf unserer Homepage unter "Gottesdienste - Allgemeines".

    Wir weden weiterhin an jedem Sonntag einen Audio-Aufnahme der Predigt auf der Homepage einstellen, die Sie als mp3 Datei anhören können.

    Wir verweisen auch auf die Seite unserer Landeskirche, die Ansprachen und eine Predigt zur aktuellen Lage veröffentlicht hat. Dort gibt es auch eine Verlinkung zu Kirchengemeinden, die am Sonntagmorgen einen Livestream anbieten:  www.elk-wue.de/gemeindeleben-online

    Außerdem gibt es an jedem Sonntag mehrere Radio- und TV-Gottesdienste.

    Für eine Andacht in der Familie mit Kindern empfehlen wir die Seite der Kinderkirche, auf der Sie viele Links und gute Anregungen finden.

    Hier finden Sie das Infektionsschutzkonzept der Kirchengemeinde für Gottesdienste als PDF: Infektionsschutzkonzept

  • add Was ist mit Taufen, Konfirmation oder Trauungen?

    Taufen, Trauungen und auch die Konfirmation können unter den geltenden Abstands- und Hygienebestimmungen, die für Gottesdienste generell gelten, gefeiert werden.

    Bitte wenden Sie sich bei Fragen an das Pfarramt.

  • add Was ist mit Beerdigungen?

    Beerdigungen finden statt, allerdings im Freien und mit maximal 100 Personen. Wie das Trauergespräch stattfindet, klären die Pfarrer mit Ihnen.

  • add Wann läuten die Glocken?

    Zu den üblichen Gottesdienstzeiten läuten die Glocken. Wir laden alle Gemeindeglieder ein, in dieser Zeit an dem Ort, an dem sie sind, füreinander und miteinander zu beten.

    Außerdem läuten die Glocken täglich zu bestimmten Gebetszeiten und laden ein, einen Moment still zu werden und das Alltagsgeschäft zu unterbrechen.
    6.00 Uhr
    12.00 Uhr
    16.00 Uhr
    19.00 Uhr

  • add Was ist mit Gruppen und Veranstaltungen im Gemeindehaus und in der Marie-Appt-Hütte?

    Seit Juli sind unsere Häuser wieder geöffnet.
    Allerdings gibt es Regeln, die beachtet werden müssen.
    Sie sind in Infektionsschutzkonzepten festgehalten, die allen Veranstaltern und Gruppenverantwortlichen vorliegen.

    Alle Gruppenleiterinnen und -leiter überlegen nun, ob und wie sie wieder mit ihrem Programm starten können.

    Außerdem können im Gemeindehaus nur der große Saal und das Mörikezimmer genutzt werden.
    Die anderen Räume sind für die geforderten Abstände zu klein.
    Darum kann es auch zu Terminkollisionen kommen.

    Lassen Sie sich von den Regelungen nicht abschrecken! Wir versuchen, den Ball so flach wie möglich zu halten, mit der notwendigen Vorsicht.

    Bitte lassen Sie sich aber auch nicht unter Druck setzen!
    Es gibt sehr gute Gründe, noch zu warten. Keine Mitarbeiterin und kein Teilnehmer sollen ein Risiko eingehen.
    Die Regelungen machen zudem viele Programmpunkte von vornherein unmöglich.

  • add Wie sehen die Infektionsschutzkonzepte aus?
  • add Kann ich helfen?

    • Auch wenn Sie sich gesund fühlen - Sie wissen nicht, ob Sie Überträger der Krankheit sind. Bitte nehmen Sie Rücksicht auf Personen, die besonders gefährdet sind.
    • Pflegen Sie die Kontakte, die Sie haben, über Telefon oder per Mail etc.
      Gruppenleiter können z.B. Telefonketten oder Whatsapp-Gruppen für Ihre Teilnehmer aufbauen und so in Kontakt bleiben.
    • Überlegen Sie, ob in Ihrer Umgebung Menschen wohnen, die keine Angehörigen haben, aber auf Hilfestellung angewiesen sind (Einkaufen oder Ähnliches). Bieten Sie ihre Hilfe an!
    • Sie können sich auch gerne beim Pfarramt melden, wenn Sie bereit sind, solche Dienste für andere zu übernehmen.
    • oder noch besser: bei der gemeinsamen Solidaritätsaktion im Aichtal. Hier werden Hilfesuchende und Hilfeanbieter zusammengebracht. Die Stadt, das Kult 25 und die Kirchengemeinden kooperieren hier miteinander.
    • Die Diakoniestation des Aichtals, Pflegeeinrichtungen und das DRK freuen sich über sogenannte Alltagsmasken. Eine Spende mit selbstgenähten Masken können Sie gerne im Pfarramt abgeben.
  • add Ich bin allein und sollte nicht mehr aus dem Haus gehen - wo finde ich Hilfe?

    Melden Sie sich im Pfarramt. Wir finden bestimmt Menschen, die für Sie einkaufen gehen,
    immer wieder mal einen Telefonanruf bei Ihnen machen oder sonst Ihre Unterstützung anbieten!
    Ihre Pfarrer und der Vikar sind auch für ein Gespräch für Sie da!
    Rufen Sie an:
    Telefon: 07127-51496 (Hirt)
    oder: 0160 1639866 (Zeyher-Quattlender)

    Oder: wenden Sie sich direkt an die Koordinationsstelle unserer Solidaritätsaktion im Aichtal.

    Telefon: 07127-962807

    Die Stadt, das Kult 25 und die Kirchengemeinden wollen gemeinsam an einem Strang ziehen und Hilfesuchende und Hilfsbereite zusammenbringen.

  • add Gibt es einen Krisenfonds für Corona-Leidtragende?

    Ja, es gibt von kirchlicher Seite Unterstützung!

    • Für kleine, einmalige Beträge können Ihnen die Pfarrer aus der Pfarramtskasse etwas zuschießen.
    • Für weitergehende Hilfe stehen Ihnen die Diakonische Bezirksstelle und die Einrichtungen der Wohnungslosenhilfe zur Verfügung.
      Dort kann Unterstützung aus dem Krisenfonds der Landeskirche beantragt werden. Sie haben Kontakt zu Menschen, die an den Folgen der Corona-Krise verzweifeln, und unterstützen sie auch dabei, finanzielle Hilfen bei anderen Stellen zu beantragen.

    Wenn es Ihnen gut geht und sie eine Spenden machen möchten:

    Spenden für die Pfarramtskasse in Grötzingen:

    Evangelische Kirchengemeinde Grötzingen

    Kreissparkasse Esslingen-Nürtingen

    IBAN DE43611500200048210883

    BIC ESSLDE66XXX

    Spendenkonto:

    Diakonie Württemberg
    Verwendungszweck: Mutmacher
    IBAN: DE31 5206 0410 0000 1717 19
    BIC: GENODEF1EK1

    Evangelische Bank

     

     

  • add Tipps für Eltern mit Kindern

    Eltern und andere Bezugspersonen stehen vor der Herausforderung, mit ihren Kindern über diese möglicherweise belastende Situation zu sprechen und z.B. häusliche Quarantänen zu organisieren.
    Gerne verweisen wir auf die Broschüre des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe, die gute Tipps für die Betreuung zu Hause gibt.

  • add Tipps für Menschen in Quarantäne

    Die Quarantänesituation ist eine Schutzmaßnahme. Sie kann aber auch eine Belastung sein, denn sie schließt potenziell erkrankte Personen von der Teilnahme am sozialen Leben weitgehend aus. Soziale Ressourcen, wie sie das Berufs- oder Familienleben bieten, sind reduziert.
    Wenn die Quarantäne länger dauert, kreisen die Gedanken häufig um die Krankheit und ihre möglichen Auswirkungen. Daher ist es wichtig, auf den Erhalt des eigenen psychischen Wohlbefindens zu achten.
    Gerne verweisen wir auf die Praktischen Tipps für die häusliche Quarantäne, die in einer Broschüre des Landesamtes für Bevölkerungssicherheit und Katastrophenschutz zu finden sind.

  • Meldungen aus der Landeskirche

  • 12.08.20 | Digitaler Glaubensweg durch Waldenbuch

    Aus der Not eine Tugend gemacht, das hat das Evangelische Gemeindeblatt. Es wollte seinen „Glaubensweg 2020“ durch Waldenbuch nicht ganz Corona zum Opfer fallen lassen und bietet ihn jetzt digital an: als multimediale Reportage.

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  • 12.08.20 | Bibelpreis 2021: Jetzt bewerben

    Wer eine originelle Idee hat, wie sich die Bibel und ihre Botschaft zu den Menschen bringen lässt, hat Chancen auf den Bibelpreis 2021. Noch bleibt fast ein Jahr Zeit, um die Idee umzusetzen. Kreativität kann sich auszahlen: Der Preis ist mit 3.000 Euro dotiert, und es gibt zudem drei Zusatzpreise.

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  • 10.08.20 | „Trisomie-Bluttest ist ein großer Grenzübertritt“

    Der Bluttest auf Trisomie ist im Grunde der entscheidende Schritt zur Entschlüsselung der gesamten Erbanlage des Kindes, sagt Claudia Heinkel, Leiterin der Pua-Fachstelle in Stuttgart, die über vorgeburtliche Untersuchungen informiert. Hier braucht es Grenzen, fordert die Theologin im Gespräch mit Judith Kubitscheck vom Evangelischen Pressedienst (epd) Südwest - und erklärt, warum bei dieser Diskussion auch Eltern mit behinderten Kindern im Blick sein müssen.

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